Na also, geht doch. Die ersten beiden Staffeln waren okay, Anson Mount überzeugt als Pike ebenso wie Ethan Peck als Spock. Auch die anderen Charaktere gewinnen nochmal an Profil. Und ab jetzt wird in Sachen Action auifgedreht, denn die Gorn kommen aus dem Beta-Quadranten. Waren Sie noch in Star Trek TOS mehr als unfreiwillig komisch, lässt jetzt der Kinofilm Alien grüßen. Sie sind etwas kleiner, aber nicht minder böse. Bin gespannt, was die Staffel in dieser Hinsicht noch alles bringen mag. Die erste Folge gefiel mir jedenfalls ausnehmend gut. Mit einer kleinen Ausnahme: gewisse technische Problemlösungen werden bei Gefahr im Verzuge im Schweinsgalopp abgehandelt. Und die zuviel rumquäkende Lanthanitin ist ein wenig nervend. Aber dafür darf natürlich Scotty auftauchen. Der Darsteller ist ein klein wenig blass, aber das ist verschmerzbar.
Hier mal noch als Bonbon: Captain Kirk prügelt sich mit einem Gorn.
Nach 10 - 15 Jahren war mal wieder ein Durchlauf fällig. Kann ich mir auch heute noch sehr gut anschauen. Ist in meinen Augen eine dieser Serien, die von Staffel zu Staffel besser werden. Und auch wenn die vierte Staffel, wie auch ihre Vorgängerinnen, Klamauk im besten Sinne war, ist das Ende dann doch überraschend bewegend.
Ein frecher Lümmel, dieser Larry. - L. Umich -
„Nu schadt ja det den Sauerkraut nischt, aber wat soll der Unsinn?“
Gestern die erste Staffel von My Mad Fat Diary beendet. Meine Freundin wollte die Serie wieder sehen, mir sagte nicht einmal der Titel etwas, inzwischen bin ich völlig begeistert. Wunderbare Teen-Dramedy aus dem UK um die 16-jährige Rae (Sharon Rooney), die nach einem Suizidversuch aus der Klinik entlassen wird und sich nun ihrem Leben in einem englischen Kaff stellen muss. Wie hier gefühlvoll und ernsthaft, ohne die Pathoskeule zu schwingen, mit ernsten Themen umgegangen wird, sowas sieht man nur selten. Noch dazu ist das Ding bis in die kleinste Nebenrolle perfekt besetzt und als Kirsche obendrauf, die Handlung spielt zu Zeiten von Cool Britannia, gibt es einen feinen Britpop Soundtrack. Freue mich sehr auf die beiden restlichen Staffeln.
Ich liebe die öffentlich-rechtlichen und ich hasse ihr Marketing oder das Fehlen davon: Da kaufen sie super Serien ein und kein Schwein bekommt etwas davon mit. Ich auch nicht, wenn es nicht letzte Woche im Zündfunk einen Beitrag dazu gegeben hätte. Auch deren Social-Media-Team hält es nicht für nötig ein Posting dazu zu erstellen. Schließlich geht es ja weder um Billie Eilish noch um Dave Grohl.
Es geht um eine (fiktive) englische Punkband, bestehend aus Musliminnen, erzählt aus der Perspektive der ungefähr unpunkigsten Person der Welt, die zwar eine talentierte Gitarristin ist, sich aber eigentlich nur für ihre Suche nach dem idealen Ehemann interessiert. Themenmäßig also für uns alle was dabei.
Lustigste Serie des Jahrzehnts bisher. Ich habe gerade die erste Folge gesehen und bin bereit zum bingewatchen der weiteren.
Ist auf jeden Fall sehr unterhaltsam. Gefällt mir. Danke fürs ausgraben.
http://www.last.fm/de/user/DerWaechter ehemaliger Influencer * Downtown * Radebrecht * "Die einzige Bevölkerungsgruppe, die man risikolos beleidigen kann, sind die Dummen. Da fühlt sich nie einer angegriffen." (Ronja von Rönne) “The sex and drugs have gone and now it’s just the rock ‘n’ roll” (Shaun Ryder)
Oh. Das könnte vielleicht was für mich sein. Ebenfalls nie davon gehört, weder von der Serie ansich noch durch die Öffentlich-Rechtlichen irgendwie. Wieso sowas häufig völlig an der eigentlich angepeilten Zielgruppe vorbeigeht, verstehe ich auch nicht so ganz. Die wirklich guten Filme wurden ja damals vor dem Mediathekenzeitalter schon zwar einerseits eingekauft, andererseits dann aber immer irgendwo im Nachtprogramm versteckt. Hauptsache Traumschiff. Da braucht's kein Marketing.
Gerade eben das Staffelfinale von "Stranger Things" Season 3 geschaut und muss sagen, dass diese Serie die Qualität (fast) immer halten kann. Da ich es mittlerweile zusammen mit einem Freund gucke, geht's zwar langsamer voran als gedacht, aber der macht nen Rewatch, ich seh es zum ersten mal, und somit kommen wir da vom Timing her glaub mehr als gut hin, bis dann beim endgültigen Ende im Dezember Hawkins in Schutt und Asche liegen wird (?).
Zitat von Olsen im Beitrag #3453Der Pass – Staffel eins
Inhaltlich ist das ziemlicher Schmu und ich werde in diesem Leben auf kein Fan mehr von Julia Jentschs Schauspiel. Die Musik macht auch die ganze Zeit auf duuuuuuunkel! Aber: Dat Dingen unterhält allerbestens und sieht sehr schick aus. Oder sollte ich sagen: fesch? Weil man als Deutscher jede Menge Österreichisch lernen kann, wenn man will. So sagen sie anscheinend zu einem Schnaps “Beiwagen”, herrlich. Außerdem wird einem dieser befremdliche Krampus-Brauch etwas näher gebracht. Gekommen bin ich für Nicholas Ofczarek, aber meine Neuentdeckung heißt Franz Hartwig. Super, der Typ.
Läuft jetzt auch bei Netflix. Ich glaube ich schaue mir die Serie noch mal an.
Ich habe gerade festgestellt, dass es inzwischen schon drei Staffeln gibt. Da werde ich mir die Staffeln 2+3 doch mal anschauen.
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