Finde ich auch, hatte jetzt was Wilderes erwartet. Hat natürlich auch mit den persönlichen Hörgewohnheiten zu tun, aber für einen Prog-Hörer sind das ganz normale Standardwechsel. Eine gewisse Ähnlichkeit verspüre ich auch zu Frank Zappa, von dem ich aber recht wenig kenne.
Ich muss gestehen: Mit Zappa hab ich mich bis dato noch nie wirklich beschäftigt, null. Dabei müsste das eigentlich durchaus meine Baustelle sein. Kommt aber sicher noch. Bei Bowie war ich auch erst ziemlich spät dran.
Zitat von schnickschnack im Beitrag #34Ich muss gestehen: Mit Zappa hab ich mich bis dato noch nie wirklich beschäftigt, null. Dabei müsste das eigentlich durchaus meine Baustelle sein.
jahrzehntelang hab ich das gesagt, und dann tatsächlich mal damit angefangen. bei aller sympathie für seinen subversiven humor hat er aber bis heute mein herz nicht erreicht. das könnte mike patton übrigens eher gelingen, aber irgendwie fühle ich mich derzeit zu alt für dessen werk.
Ich mich zum Glück nicht, er ist ja sogar zwei oder drei Jahre älter als ich. Bei mir liegt es wahrscheinlich daran, daß mich seine Musik in sämtlichen Manifestationen seit 1992 begleitet. Kenne Faith No More aber schon seit der "Introduce Yourself" beziehungsweise seit "We Care A Lot" 1987, noch mit Chuck Mosley. Den Song fand ich damals schon cool, aber mehr brauchte ich damals nicht, weil ich sowas noch nicht hörte. Dann kam "Epic" 1989, und auf der Realschule gingen ein paar Leute ziemlich darauf steil, aber ich fand diesen quäkigen Sänger scheiße. Es brauchte da schon "Midlife Crisis" und einen ranzigen Landauer Kellerclub, um mich zu knacken, bis dahin waren mir Faith No More komplett wurscht.
We don't believe in anything we dont stand for nothing. We got no "V" for victory cause we know things are tougher.
(Iggy Pop/James Williamson: "Beyond The Law")
---------------------------------------------------------------- From the river to shut the fuck up.
Zitat von schnickschnack im Beitrag #38Die Patton's, die ich gut kenne/besitze
Angel Dust (10/10) King For A Day Fool For A Lifetime (10/10) Album of The Year (9/10)
California (9/10)
The Director's Cut (10/10)
Die "Angel Dust" hat bei mir einen hohen Stellenwert, obwohl ich weder "A Small Victory" noch "Easy" mag, das ja ursprünglich nicht enthalten war. Die Platte erschien aber zu einem Wendepunkt in meinem Leben und dürfte eine sein, die ich am häufigsten überhaupt gehört habe. "King For A Day" hat ebenfalls schwächere Momente, aber ich finde die enthaltene Stilvielfalt beeindruckend. Außerdem kann Mike Patton sich hier mal gesanglich komplett austoben. "California" hat mal kurz Längen, und die "Director's Cut" finde ich in ihrem galoppierenden Wahnsinn sehr unterhaltsam.
We don't believe in anything we dont stand for nothing. We got no "V" for victory cause we know things are tougher.
(Iggy Pop/James Williamson: "Beyond The Law")
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Finde es tatsächlich die einzige, die absolut keine Durchhänger hat. Abgedreht und poppig zugleich, perfekt. Die weiteren Mr. Bungle Sachen sind mir dann ZU abgedreht.
Zitatund die "Director's Cut" finde ich in ihrem galoppierenden Wahnsinn sehr unterhaltsam.
Das stimmt.
Mondo Cane steht hier auch noch irgendwo rum und verstaubt.
Zitat von King Bronkowitz im Beitrag #2Doch mal der Versuch eines Rankings:
1. Angel Dust 2. King For A Day ... Fool For A Lifetime 3. Tomahawk First Album 4. The Director's Cut 5. California
Die Irony Is A Dead Scene EP und die übrigen FNM - Alben stehen auch noch weit oben.
Tatsächlich schon wieder zwei Jahre her. Irre. Geändert hat sich nicht viel, würde aber noch "Mit Gas" (6.), Peeping Tom (7.) und die erste Mr. Bungle (8.) ins Ranking dazunehmen. Abgesehen von FNM mag ich Tomahawk eigentlich am liebsten. Die "Anonymous" ist gewöhnungsbedürftig, aber ansonsten kann man da mit den restlichen Alben nichts verkehrt machen, wenn man Mike Patton und halbwegs eingängige Songs mag.
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(Iggy Pop/James Williamson: "Beyond The Law")
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Hat der King eigentlich mitbekommen, dass Mike Patton und The Avett Brothers gemeinsam auf Distanz ein Album aufgenommen haben? "Avtt/Pttn" heißt sowohl das Album als auch das Projekt.
Die letzten Sechs in der Playlist: Ethel Cain - Willoughby Tucker, I Will Always Love You || Suede - Antidepressants || CMAT - Euro-Country || Algernon Cadwallader - Trying Not to Have a Thought || Luvcat - Vicious Delicious || The Belair Lip Bombs - Again