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#1036 RE: So war's von Olsen 16.09.2021 12:49

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Lassen Sie uns konkludieren: Andere Menschen sind Schmutz.

#1037 RE: So war's von JackOfAllTrades 16.09.2021 14:25

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Ich hatte sogar Hunger und es gab Pommes mit Currywurst. Aber ich finde nichts unhöflicher, als vor Musikern zu essen, auch wenn andere das bei Barbara Greshake gemacht haben (die dann sogar sagte: "Gönnt euch"). Also habe ich auf dem Rückweg schnell bei Mäckes was geholt.

#1038 RE: So war's von Olsen 16.09.2021 14:27

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Hmm, essen finde ich in Ordnung. Man muss das praktisch sehen: solange sie kauen, halten sie im Normalfall die Klappe.

#1039 RE: So war's von JackOfAllTrades 16.09.2021 14:28

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Aber da vorne steht jemand, dem man seine Aufmerksamkeit schenken sollte. Aber muss ja nicht jeder so sehen.

#1040 RE: So war's von Vermooste_Pfote 16.09.2021 14:30

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Der Logik folgend sollte es dann vielleicht auch ein Alkoholverbot geben?

#1041 RE: So war's von Olsen 16.09.2021 14:31

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Ich kann gleichzeitig essen und zuhören. Jahrelanges hartes Training. Es sei denn, es gibt Chips. Chips sind der Endgegner.

#1042 RE: So war's von G. Freeman 16.09.2021 14:40

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Essen auf Konzerten ist okay, aber dann auch bitte Zähne putzen

#1043 RE: So war's von Mory 16.09.2021 14:42

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Ich empfände es von Künstlerseite her eindeutig als schlimmer, wenn mein Publikum des Hungers wegen gehen oder von Anfang an wegbleiben würde. Essen und zuhören klappt doch prima, mache ich auch immer.

#1044 RE: So war's von Olsen 16.09.2021 14:48

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Zitat von G. Freeman im Beitrag #1042
Essen auf Konzerten ist okay, aber dann auch bitte Zähne putzen




Das sieht aus wie ein Fall für den psychiatrischen Notdienst.

#1045 RE: So war's von gnathonemus 16.09.2021 15:05

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ach was, der macht doch nur kasperltheater.

#1046 RE: So war's von Anorak Twin 17.09.2021 22:01

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Masha Qrella 15.9.2021: Mein erstes Konzert seit dem ersten Lockdown (obwohl es in München sowohl letztes als auch dieses Jahr einige interessante Open-Air-Konzerte gab, aber da war ich mir entweder nicht sicher, ob man noch reinkommt oder es regnete oder ich lag gerade auf dem Operationstisch). Mein erstes im schönen UT Connewitz, dem ältesten Kino Leipzigs, wahrscheinlich mein erstes Masha Qrella Solo-Konzert. Sitzkonzert, aber kein Problem, da die Abstandsregeln (die mir auch schon vor der Pandemie wichtig waren) eingehalten werden konnten und man am Platz die Maske abnehmen und Bier trinken durfte.
Das Programm bestand, außer den Zugaben, ausschließlich aus dem aktuellen Album „Woanders“ mit Vertonungen von Texten von Thomas Brasch. Im Tonträger-Thread wurde es bereits diskutiert: Den Vorabtrack „Geister“ fand ich genial, der Rest des Albums konnte nicht durchgehend mithalten. Es wurde als zu lang kritisiert, nicht zu unrecht: Leider fiel Masha nicht zu jedem Text eine aufregende musikalische Umsetzung ein und der Respekt vor dem Dichter war wohl zu groß um ein paar Tracks rauszuschmeißen. Live war das nicht viel anders, immerhin richtige Bandbesetzung mit einem Herren an den Drums, einem an Keyboards/Knöpfen/Elektroschlagzeug, sie wechselnd an E-Bass, Keys/Knöpfen/Gitarre. Publikum (zahlenmäßig schätze ich auf oberen zweistelligen Bereich) angesichts der Sitz-Situation und der Musik an der Schnittstelle zwischen Chanson und Elektropop freundlich aber nicht ausrastend. Hat jedenfalls Spaß gemacht.
Bild entfernt (keine Rechte)

#1047 RE: So war's von JackOfAllTrades 17.09.2021 22:24

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Freut mich. Mir ist aufgefallen, dass ich nicht wusste, wie Masha Qrella aussieht...

#1048 RE: So war's von zickzack 14.10.2021 15:43

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Die Sterne am Montag im Kula.
Angekündigt war 2G und Maske tragen, letztlich war es wohl 3G mit PCR-Test und keine Maske. Eigentlich passen in den Kula so knapp 500 Leute rein, sie haben es aber auf 175 begrenzt und das dürfte von der Besucherzahl auch hingekommen sein.
Zu Beginn gab es Paul, von Pauls Jets aus Wien, nur eben ohne seine Jets. Es gab also ein paar Stücke zur Gitarre mit, ich sag mal leicht seltsamen Texten.
Dann die Sterne, die ja eigentlich nur noch aus dem Herr Spilker bestehen. Gespielt wurde viel von der neuen Platte aus 2020 und wenigstens ein Stück von den älteren Platten.
So ganz eingespielt schienen die Jungs und Mädels aber noch nicht zu sein. Hier mal ein Intro doppelt oder den Einsatz verpasst oder auch gleich mit der zweiten Strophe begonnen.
Das machte nichts und wenn, dann eher sympathisch, da sie selber drüber lachen oder es fröhlich kommentieren konnten.
Insgesamt ein großer Spaß.
Im aufgeklappten Koffer, vorne auf der Bühne, saß ein Souffleur, in Form eines Bildschirms.

Bild entfernt (keine Rechte)

#1049 RE: So war's von gnathonemus 15.10.2021 23:27

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die sterne im feierwerk - gerade eben

hier auch 3g ohne maske, aber es war voll und das war gut so. paul fiel aus, so dass die sterne direkt anfingen, als wir dort aufschlugen. super timing. bei euch haben sie offenbar noch geübt. hier nahm alles recht professionell seinen lauf, aber spilker war ebenso gut gelaunt und hat seine späßchen gemacht. die mischung war auch toll. neues album plus greatest hits. bei "wahr ist was wahr ist" und "ruiniert" wurde lauthals mitgesungen und es ging zusehends die post ab. die zugaben ("fickt das system" und "die besten demokratien") haben sie jeweils in der coda schön in hypnotische instrumentals auslappen lassen. das war gänsehauterzeugend und ein wiedereinstieg ins live-konzerte-geschäft wie man es sich wünscht. große band, großer abend. ich bin maximal glücklich.

#1050 RE: So war's von Lumich 16.10.2021 00:24

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Hier so: Smerz (Volksbühne)

Rahmenbedingungen: 3G, bestuhlt mit Platzkarten und Abstand - also nicht alle Plätze waren im Verkauf.

Opening Act war eine junge mit Namen Vilde Tuv. Die halbe Stunde war größtenteils sehr anstrengend, da das Instrumentarium vorwiegend aus Blockflöte und Laptop bestand. Aus letzterem plärrten völlig generische New-Age-Synths. Die Flöten dementsprechend mit Hall belegt. Zwei Stücke hat sie mit E-Gitarre, Bassdrum und Gesang aufgeführt, und diese Stücke waren nicht einmal schlecht. Zu ihrer Verteidigung muss ich noch sagen, dass sie die Blockflöten (es waren verschiedene) wirklich gut spielen konnte, das hat die Musik leider nicht gerettet.

Auf Smerz war ich sehr gespannt, weil ich mir nicht so richtig vorstellen konnte, wie sie ihre Musik auf die Bühne bringen würden. Zuerst betraten ein Mann und eine Frau mit Cello die Bühne, wenig später dann die beiden Damen von Smerz. Eine von beiden war recht spärlich bekleidet, die andere im langen, engen Kleid. Beide räkeln sich meist auf einem Konzertflügel, eine von beiden spielt auch hin und wieder darauf (sah etwa so aus). Die andere (sorry, Namen kann ich zwar googeln, aber nicht zuordnen) greift (ich glaube zwei mal) zur Violine. Alles weitere kam aus dem Off. Das klingt erstmal nicht so prickelnd, hätte man vielleicht auch besser lösen können, war aber im Ergebnis atmosphärisch sehr dicht. Diese Mischung aus handelsüblichem R‘n‘B und völlig abgefahrenen Begleitungen, Exkursen in die Barockmusik oder Anklängen von Norwegischer Volksmusik war auch live absolut umwerfend. Das Konzert blieb von der Länge her unter einer Stunde und trotzdem hat nichts gefehlt.

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