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#1 So war's von anders_ 21.07.2015 21:43

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Stadtfest in Münster.

Bobby Kimball - The Voicde of Toto
Mitleid. Mehr ist leider nicht übrig geblieben. Trifft überhaupt gar keinen Ton mehr und überspielt das mit peinlichen Witzen. Vorsichtshalber war er die Hälfte des Auftritts gar nicht auf der Bühne. Der Sound of Toto war allerdings klasse und deshalb hat die quasi nicht vorhandene Voice auch keinen gestört und alle haben glückselig Hold The Line, Roseanna und Africa mitgesungen.

Kool And The Gang
Das war schon ein anderes Kaliber. Den alten Herren ist die Spielfreude nur so aus dem Gitzeranzug getropft. Sehr guter Sound, brilliante Bläser, sympathische Show und genug Hits und Sing-A-Longs für 90 Minuten. Celebrate.
Meine Tochter (18) war zwei Reihen hinter mir (was ich / sie allerdings nicht wusste) und fand das klasse, obwohl es überhaupt nicht ihre Musikrichtung ist.

#2 RE: So war's von faxefaxe 23.07.2015 23:29

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Mit der wunderbaren Beth im wunderbaren Dornbirn beim ganz wunderbaren Bonnie "Prince" Billy. Wie schön. Am besten "I See a Darkness".
Tolle Band, tolle Location, alles toll.

#3 RE: So war's von zickzack 24.07.2015 00:20

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Ich war ja "nur" mit meiner Frau bei einem Konzert. Southside hin oder her hü oder hott. Das war das Beste seit langem. The Slow Show. Für die Halderngeher: Anschauen.
Sie freuen sich sehr auf das Haldern, ihrer Meinung nach das beste Festival in Deutschland. Ich habe dann noch die original Playlist vom Sänger erhalten. I'm a dancer.


Bild entfernt (keine Rechte)

#4 RE: So war's von faxefaxe 24.07.2015 08:11

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Mir hat die liebe Beth auch eine Playlist gesichert!

#5 RE: So war's von Smeagol 25.07.2015 12:39

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Zitat von zickzack im Beitrag #3
Ich war ja "nur" mit meiner Frau bei einem Konzert. Southside hin oder her hü oder hott. Das war das Beste seit langem. The Slow Show. Für die Halderngeher: Anschauen.
Sie freuen sich sehr auf das Haldern, ihrer Meinung nach das beste Festival in Deutschland. Ich habe dann noch die original Playlist vom Sänger erhalten. I'm a dancer.




Kann ich nur bestätigen. Kommen für mich als Lieblings Band direkt nach Brasstronaut!

#6 RE: So war's von beth 27.07.2015 05:44

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gestern: bonaparte. selten so einen mist gesehen.

#7 RE: So war's von Quork 27.07.2015 07:54

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Ungefähr zu zeiten des ersten Albums, als die noch vor wenigen hundert Leuten spielten, war das eine unfassbare Liveshow (ca. 2008). Schon ein paar Jahre später (ca. 2010) war das unerträglich.

#8 RE: So war's von Sohndesbischofs 27.07.2015 09:01

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Auf dem Stuttgart Festival wurden Bonaparte gefeiert von den Leuten. Gut, lief auch sonst nix anderes gerade...

#9 RE: So war's von beth 27.07.2015 11:08

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dieser bühnenzirkus war mir einfach zuwider. ich fand das echt lächerlich.

#10 RE: So war's von faxefaxe 27.07.2015 11:17

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Dabei kann ja klassischer Bühnenzirkus, also zb auf einem Bein singen und dabei Gitarre spielen, etwas sehr schönes sein.

http://www.bilder-upload.eu/show.php?fil...-1437989247.jpg



ps: in groß wahrscheinlich zu groß, gell? da klappte das Einbetten nicht.

#11 RE: So war's von beth 27.07.2015 11:39

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auf einem bein gitarre spielen und singen ist eine total super bühnenshow!

#12 RE: So war's von zickzack 27.07.2015 13:59

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Zitat von faxefaxe im Beitrag #10

ps: in groß wahrscheinlich zu groß, gell? da klappte das Einbetten nicht.


Richtig. Direkt eingefügte Bilder sind auf die Größe 1280x1024 Pixel beschränkt

#13 RE: So war's von Mychael 02.08.2015 18:34

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Gestern beim Wassermusik Festival auf dem Rasen vor dem Haus der Kulturen der Welt in Berlin: Asha Bhosle.

Die Bollywood-Legende ist inzwischen 82 Jahre alt, hat zwischen 12.000 und 13.000 Titel aufgenommen (ich warte immer noch auf eine kompetente Discographie) und legt eine Show hin daß nicht nur die indischen Mitbürger hin & weg sind. Gleich als erstes singt sie einen ihrer Trash-Filmhits, den nun wirklich jeder von unzähligen Sammlern im Ohr hat (das ist so, als würde McCartney einen Gig mit "Mr. Moonlight" eröffnen…). Und ein Großteil des Publikums rastet aus – da werden Songs an den ersten zwei Tönen erkannt, und ehrenwerte Großmütter in Saris führen zwischen den Liegestühlen die Original-Tanzschritte aus den Filmen vor. Bemerkenswert in der fantastischen Band ein Gitarrist, der aussieht wie Richard Hawley und die Titel mit twangender Buck-Owens-Gitarre oder psychedelischen Fuzz-Solos verziert. Bei einem Stück spielt er das Intro als Hendrix-mäßigen Wahwah-Lärm. Und Frau Bhosle ist nicht zu bremsen – bei einem Bollywood-Medley (als Atempause für sie, und gesungen von einem ihrer früheren Duet-Partner und ihrer 13-jährigen Enkelin) ist sie plötzlich doch wieder auf der Bühne, singt Backing Vocals und spielt gekonnt Congas. Ein unglaubliches Konzert, und es ist wahr – "she's the one who keeps the dream alive".

Bild entfernt (keine Rechte)Bild entfernt (keine Rechte)

#14 RE: So war's von Quork 02.08.2015 21:22

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Gestern im Babylon in Berlin:
Cameron Carpenter spielt Live-Musik auf der Orgel zu "Metropolis". Ein großartiger Film und ein großartiger Organist ergeben eine großartige Vorstellung. Außerdem toll, diesen Film mal auf der großen Leinwand zu sehen. Und ich muss zugeben, seit meinem letzten Mal ist offenbar so viel Zeit vergangen, dass ich die Hälfte vergessen hatte (oder ich hatte vergessen, dass ich ihn nie ganz gesehen habe. Kann auch sein). Carpenter hat jedenfalls eine wunderbare Untermalung für diesen Film geschaffen, in der man ganz viele bekannte Motive suchen und dann oft doch nicht ganz wiederfinden konnte. Dazu hatte er dann ein paar Geräusche, wahrscheinlich auf Tonband zum abspielen. Ganz großartig jedenfalls.

Ein bisschen anders wurde mir allerdings schon, als im Film die Maria zur Zerstörung der Maschinen aufruft und die Arbeiter den gewalttätigen Arbeitskampf kämpfen. Denn draußen vor der Tür des Babylons standen einige Kinoangestellte mit Schildern, der Betrieb werde bestreikt und nur von digitalen Projektionsmethoden und Streikbrechern in Gang gehalten. Da knüllte sich in meinem Magen doch schon das schlechte Gewissen zusammen, auf die 15 Euro für das Ticket nicht verzichtet zu haben im Interesse der Streikenden.


(nicht vom Raab täuschen lassen)

#15 RE: So war's von Olsen 20.08.2015 12:30

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Coheed And Cambria & Capitano
19.08.15, Köln, Essigfabrik

Fang wir direkt mit dieser lächerlichen Preispolitik an. 14 Euro mehr für so ein "Gold-Package" zu bezahlen, nur damit man früher in die Halle darf und sich einen einzigen Song in akustisch anzuhören, der später auch noch mal elektrisch verstärkt gespielt werden wird: vollkommen panne und irgendwie eklig. Aber gut, da ich das Ticket nun mal günstig übernehmen konnte und meine fanatischen Coca-Fanbekannten (zu denen ich mich irgendwann sogar mal selbst gezählt hätte vermutlich) das super fanden: geschenkt.

Dann gab es eine Vorband namens Capitano. Ich bin bei Vorbands in den letzten Jahren meist unwillig, aber die fand ich wirklich gut. Sehr charismatischer Frontmann mit toller Stimme und lustigen Sprüchen ("ich war ja früher nie so nett zu Vorbands") und interessanter Musikmischung. Irgendwie Rock, leicht durchgeknallt, bisschen Funk und Soul drin, manchmal an Benelux-Bands erinnernd, dann wieder ein Tom-Morello-Gitarreneffekt, hat mich sehr angesprochen. Mal sehen, ob mir das aus der Konserve auch noch so zusagt.

Und dann halt "In Keeping Secrets Of Silent Earth: 3" in voller Länge. Der Sound war wirklich erstklassig, die Essigfabrik scheint einfach eine gute Akustik zu haben. War bei Opeth vor einer längeren Weile auch schon toll. Die aktuelle Besetzung von Coheed And Cambria ist perfekt aufeinander eingespielt, da sitzt jeder Ton. Das war bei der Tour zu "Good Apollo", meiner letzten, nicht so, obwohl das auch ein gutes Konzert war. Aber das hier toppt es locker. Ich finde immer noch, dass das Album nach hinten raus etwas langweilt, aber vielleicht muss ich es auch mal wieder rauskramen, hab es lange nicht mehr gehört. "2113" war auch dabei, da hatte ich mich gefragt, ob sie das vielleicht weglassen. Zum Abschluss wie in Frankfurt drei Zugaben, das war's. Mir hat es aber auch gereicht, war lecker warm in der Bude. Ach, besondere Erwähnung muss noch dieses leuchtende Backdrop-Ding finden, so ein Coheed-Symboldingen, das seine Farben ändern kann - ziemlich geil. Ich bin für so Showkram ja immer empfänglich.

Kleiner Wermutstropfen war der Pogo-Vorfall: Durch diesen Goldpackage-Kram waren wir sehr dicht vor der Bühne, was auch bis zum Hauptact sehr schön war. Dann fing irgendein Spacko an, mich wegzupogen. Ich hätte ihm am liebsten seine miese kleine Bärtchenfresse zu Matsche getreten, aber hab es dann doch vorgezogen, mich etwas weiter nach hinten zu verziehen. Brauchte dann erstmal ein paar Minuten, um mich zu beruhigen. In solchen Momenten bin ich froh, dass wir in Deutschland so strenge Waffengesetze haben.

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