Zitat von CHX im Beitrag #443Heute morgen habe ich eine Wanderratte (Rattus norvegicus) unterhalb der Futtersäule entdecken können. Ich werde eine Auffangschale für die Futtersäule besorgen, damit kein Futter mehr runterfällt.
In den Städten leben ca. 3-4 mal soviele Ratten wie Menschen ... in dem Sinne ist eine Sichtung nicht sonderlich ungewöhnlich.
Herr oder Frau Rattus norvegicus ist nicht blöde ... und schaffte es heute Morgen tatsächlich, den Haselnussbusch soweit zu erklettern, um von dort an die Futtersäule zu gelangen und sich zu bedienen ... Ich habe die Futtersäule jetzt so umgehängt, dass sie nicht von mehr von Ratten "erklettert" werden kann.
Vorhin konnte ich eine Rabenkrähe (Corvus corone) im Garten sichten. Die Rabenkrähe ist eine Vogelart aus der Familie der Rabenvögel (Corvidae). Sie ist eng mit der grau-schwarzen Nebelkrähe (Corvus cornix) verwandt, mit der sie sich auch verpaart.
Jüngere DNA-Analysen konnten keine genetische Trennung zwischen Raben- und Nebelkrähen feststellen. In Deutschland ist der Westen überwiegend von Rabenkrähen und der Osten überwiegend von Nebelkrähen besiedelt, dazwischen verläuft ein vergleichsweise schmaler Misch- bzw. Hybridgürtel etwa entlang der Elbe. In dieser Übergangszone kommen beide Formen zusammen vor und paaren sich, sodass dort viele Hybriden mit gemischter Gefiederfärbung auftreten.
Rabenkrähen erreichen ausgewachsen eine Körperlänge von 45 bis 47 cm und eine Spannweite von 93 bis 104 cm.
Krähen sind richtig toll, es sei denn, sie nisten zu Hunderten in den Bäumen deiner Straße (glücklicherweise ein paar Straßen weiter). Dann wird die Sympathie auf eine harte Probe gestellt.
Ein frecher Lümmel, dieser Larry. - L. Umich -
„Nu schadt ja det den Sauerkraut nischt, aber wat soll der Unsinn?“
Heute Nachmittag ließ sich eine Tannenmeise (Periparus ater) an der Futtersäule blicken, unverkennbar am weißen Längsstreifen im Nacken.
Die Tannenmeise ist tatsächlich meistens in Nadelwäldern anzutreffen, vor allem dort, wo Fichten dominieren. Mit ihrem schwarzen Kopf und den weißen Wangen erinnert sie an eine kleine Kohlmeise, jedoch ist die Unterseite der Tannenmeise eher beige statt gelb, und ihr fehlt der dunkle Längsstreifen an der Unterseite. Im Winter sucht sie auch Futterhäuser in Gärten auf.
Das riesige Verbreitungsgebiet reicht von der Westküste Europas und dem Norden Afrikas bis zum Pazifik einschließlich Japan.
Vorhin habe ich tatsächlich mal wieder einen Gimpel oder Dompfaff (Pyrrhula pyrrhula) bei uns beobachten können, in diesem Fall ein wunderschönes Männchen mit roter Brust.
Der Gimpel besiedelt Europa, Vorderasien, Ostasien einschließlich Kamtschatka und Japan sowie Sibirien. Er lebt überwiegend in Fichten-Schonungen, aber auch in lichten Mischwäldern mit wenig Nadelbäumen oder Unterholz. Im Winter sieht man ihn auch häufiger in Parkanlagen und Gärten. Seine Nahrung setzt sich aus halbreifen und reifen Samen von Wildkräutern und Knospen zusammen.
Bei uns sagt man tatsächlich Dompfaff. In meiner Kindheit waren sie ein häufig gesehener Gast an unseren Futterhäuschen, heutzutage sehe ich sie kaum noch :-(
Zitat von CobraBora im Beitrag #473Bei uns sagt man tatsächlich Dompfaff. In meiner Kindheit waren sie ein häufig gesehener Gast an unseren Futterhäuschen, heutzutage sehe ich sie kaum noch :-(
Das Thema hatten wir heute Morgen bei der NABU-Aktion "Wintervögelzählung". Die Bestände sollen stabil sein ... unsere milder gewordenen Winter führen allerdings dazu, dass die Gimpel weniger gezwungen sind, im Winter Futterhäuser im Siedlungsraum zu nutzen ... weshalb wiederum der Eindruck entsteht, sie würden "verschwinden" oder weniger werden.
P.S.: Deswegen sieht man auch immer weniger Vogelarten wie Bergfinken oder Seidenschwänze bei uns an den Futterhäusern. Die kamen früher immer Schwärmeweise aus dem Norden zu uns an die Winterfütterungen. Durch die milderen Winter ziehen solche Arten aber immer weniger gen Süden.
Zwar nicht zu Besuch, aber ich möchte euch trotzdem Careproctus colliculi a.k.a. Bumpy Snailfish / Buckliger Scheibenbauch vorstellen.
Eine Scheibenbauchart, die mit Hilfe des Unterwasserfahrzeuges Doc Ricketts des Monterey Bay Aquarium Research Instituts neu entdeckt, und 2025 von Mackenzie E. Gerringer benannt wurde.
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Ein frecher Lümmel, dieser Larry. - L. Umich -
„Nu schadt ja det den Sauerkraut nischt, aber wat soll der Unsinn?“
Zitat von CHX im Beitrag #443Heute morgen habe ich eine Wanderratte (Rattus norvegicus) unterhalb der Futtersäule entdecken können. Ich werde eine Auffangschale für die Futtersäule besorgen, damit kein Futter mehr runterfällt.
In den Städten leben ca. 3-4 mal soviele Ratten wie Menschen ... in dem Sinne ist eine Sichtung nicht sonderlich ungewöhnlich.
Herr oder Frau Rattus norvegicus ist nicht blöde ... und schaffte es heute Morgen tatsächlich, den Haselnussbusch soweit zu erklettern, um von dort an die Futtersäule zu gelangen und sich zu bedienen ... Ich habe die Futtersäule jetzt so umgehängt, dass sie nicht von mehr von Ratten "erklettert" werden kann.
Ich habe mir die letzten Tage ein amüsantes Katz und Maus-Spiel mit Herrn oder Frau Ratte geliefert ... ich musste sowohl die Futtersäule als auch die Knödel mehrmals umhängen ... meistens saß das Mistvieh am nächsten Tag trotzdem wieder dran, weil es einen neuen Kletterweg zum Futter gefunden hatte ...
Aber nun habe ich scheinbar Stellen gefunden, die Herr oder Frau Ratte nicht mehr erklettern kann ... heute war sie jedenfalls nicht mehr zu sehen. Vorsichtshalber habe ich noch einen Hirtenstab bestellt, an die man Futtersäule und Knödel befestigen kann ... damit sollte endgültig Feierabend für Ratten (und Mäuse) sein